Methoxyisoflavone gehört zur Familie der Flavonoide und wird gerne auch als Methoxyivone, Methoxy oder 5-Methyl-7-Methoxy-Isoflavone bezeichnet. Bei dem Wirkstoff Isoflavone handelt es sich um eine natürlich vorkommende, hormonell wirkende Substanz, die über ein hochgradig anaboles Potential verfügt. Zu finden ist diese Substanz vorwiegend im Soja. Sie wird aber auch chemisch aufbereitet und für die alternative Behandlung von diversen Krankheiten eingesetzt, wie zum Beispiel gegen Osteoporose. Methoxyisoflavone ist ein chemisch aufbereitetes Produkt mit dieser natürlichen anabolen Substanz, das speziell für Bodybuilder entwickelt wurde. Denn laut Entwickler wirkt es aufbauend auf Muskeln und Knochen, und das ganz ohne Nebenwirkungen.

Wissenschaftler bestätigen die Wirksamkeit von Methoxyisoflavone
Bisher wurden schon einige Studien zur Fähigkeit des Methoxyisoflavons durchgeführt. Dabei stellte man fest, das diese Substanz merkbar den Aufbau fettfreier Muskelmasse fördert. Eine Studie dazu wurde von der University of Delaware an insgesamt 14 gesunden Probanden, die regelmäßig intensives Krafttraining praktizieren, durchgeführt. Dabei verloren die Teilnehmer, die Methoxy erhielten, durchschnittlich 1400 Gramm Fett und setzten gleichzeitig 1300 Gramm fettfreie Muskelmasse an. Nach einer genaueren Untersuchung des Wirkstoffes kamen Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Methoxyisoflavone stark anabole Eigenschaften besitzt. Dies zeigte sich auch an einer gesteigerten Protein-Synthese, einer positiven Stickstoff-Bilanz, der verbesserten Proteinverwertung, sowie anhand des verstärkten Protein-Katabolismus durch eine Cortisol-Unterdrückung bei den Probanden. Einzigartig ist auch, das Methoxy die Fähigkeit besitzt, Nährstoffe aufzuspalten. Nährstoffe, wie Proteine, werden durch Methoxy selektiv in fettfreie Muskelmasse umgesetzt, was soviel bedeutet wie: Mit Methoxyisoflavone können aus der normalen Ernährung mehr Nährstoffe für den Muskelaufbau genutzt werden. Methoxy wirkt übrigens nicht steroidal oder hormonell, weshalb es den Muskelaufbau noch besser anregt, und dazu die endokrinen Funktionen nicht beeinflusst.

Ipriflavone – der Ersatzstoff für Anabolika
Bei Ipriflavone, oder auch 7-Isopropoxyisoflavone genannt, handelt es sich um ein synthetisches Isoflavon, das ursprünglich gegen Osteoporose, also gegen den Knochenabbau und zur Aufrechterhaltung der Knochendichte, eingesetzt wird. Ipriflavone verfügt über eine hohe anabole Wirkung, die auf die Fähigkeit, unabhängig von der Kalorienzufuhr, die Stickstoff-Retention extrem zu erhöhen. Für Bodybuilder ist diese Eigenschaft besonders interessant, da eine positive Stickstoffbilanz extrem wichtig für das Muskelwachstum ist. Erstmals wurde Ipriflavone bereits in den späten 1960er Jahren aus natürlich vorkommenden Flavonen synthetisiert. In den späten 1990er Jahren gab es in den USA einen neuerliche Hype um den Anabolika-Ersatzstoff, der damals auch zur Verbesserung der Kalzium- und Phosophor-Aufnahme eingenommen wurde, und als Knochenbildendes Mittel bekannt war.

Ipriflavone extrem wirkungsvoll für den Muskelaufbau
Für Bodybuilder wird Ipriflavone aber aus einem anderen Grund besonders interessant. Denn laut Wissenschaftler regt Ipriflavone massiv den Muskelaufbau an. Gerne wird Ipriflavone auch mit Anabolika, wie Oxandrolon, Stanazolol oder Methenolon verglichen, allerdings nur in seiner Wirkungsweise. Denn diese natürliche Substanz baut, genauso wie Methoxyisoflavone, selektiv fettfreie Muskelmasse auf. Beide Produkte verfügen über einen starken Anabolismus. Das bedeutet, dass die Protein-Synthese angeregt wird, die Rückhaltung von Stickstoff verstärkt wird und der Abbau von Protein in der Muskulatur durch die Unterdrückung von Cortisol reduziert wird. Zudem haben beide Produkte die Eigenschaft, nährstoffaufspaltende Stoffwechselprozesse anzuregen. Besonders aufgrund dieser Eigenschaft, kann der Massezuwachs Studien zufolge durch die Einnahme von Ipriflavon um zirka 20 Prozent gesteigert werden, auch, wenn die Kalorienaufnahme unverändert bleibt. Ipriflavon wird oral eingenommen und schnell von der Leber verstoffwechselt. Zudem hat Iprivlavon in Kombination mit anderes Tribulus basierenden Komponenten eine synergetisierende Wirkung. Auch das Verhältnis vom freien Testosteron zu Cortisol wird verbessert. Das bedeutet, dass, während das anti-katabole Hormon Cortisol abnimmt, der freie Testosteronspiegel, der für den aktiven Muskelaufbau zuständig ist, steigt und so für die gewünschten Ergebnisse sorgt.

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