Neben einer ausgewogenen Ernährung spielt Bewegung die Schlüsselrolle zur Erhaltung der Gesundheit. War früher nach Operationen Schonung angesagt, so wird heute aus ärztlicher Sicht empfohlen, sich so bald wie möglich zu bewegen. Denn bereits nach wenigen Tagen Bettruhe verliert der Körper Muskelmasse und Gelenkflüssigkeit. Um diese Zusammenhänge weiß der Volksmund und bringt es mit dem Sprichwort „Wer rastet, der rostet“ auf den Punkt. Ob künstlicher Gelenkersatz für Knie und Hüfte oder ein Bandscheibenvorfall – die Patienten werden so bald wie möglich aus dem Krankenbett „gescheucht“ und zur Reha geschickt.

Am besten lässt man es erst gar nicht so weit kommen, dass operiert werden muss. Wohl jeder möchte gerne ohne medizinische Eingriffe beweglich bleiben bis ins hohe Alter. Doch sobald es irgendwo schmerzt oder auch nur in den Gelenken knirscht, verfallen viele Menschen in eine vermeintlich heilsame Schonhaltung. Das aber ist der völlig falsche Weg, den nur starke Muskeln, ausreichend Gelenkflüssigkeit und intakte Knorpel als „Stoßdämpfer“ sorgen langfristig für schmerzfreie Bewegungsabläufe. Wer länger ruht, dessen Muskeln und Knorpel verkümmern, die Gelenke werden steif. Beides verstärkt die Schmerzen, die dann wieder die Beweglichkeit einschränken – ein Teufelskreis, den es möglichst frühzeitig zu durchbrechen gilt.

Hier kommt Glucosamin ins Spiel. Chemisch gesehen ist der Aminozucker ein Derivat des Traubenzuckers (Glucose). Im menschlichen Körper kommt Glucosamin im Bindegewebe, im Knorpel und in der Synovialflüssigkeit vor. Als Bestandteil dieser „Gelenkschmiere“ sorgt es gemeinsam mit Chondroitin, Hyaluron und Kollagen dafür, dass unsere Gelenke beweglich bleiben. Zwar stellt der menschliche Organismus Glucosamin selbst her, doch leider lässt die körpereigene Produktion im Alter deutlich nach. Die Eiweißverbindung steckt zwar auch in Krustentieren, Muscheln und Knorpelfischen. Doch stehen diese in küstenfernen Regionen wohl eher selten auf dem Speiseplan. Wurst- und Fleischzubereitungen enthalten im Gegensatz zu früher heute kaum mehr Knorpel- und Bindegewebe. Daher nehmen die meisten Menschen mit der Nahrung zu wenig Glucosamin auf.

Ist zu wenig Glucosamin vorhanden, dann mangelt es oft auch an Synovialflüssigkeit. Fehlt dieses Gleitmittel, dann reibt Knochen auf Knochen. Die Folgen reichen von steifen Fingern über geschwollene Knie bis hin zu stechenden Schmerzen in Hüfte, Schulter und/oder Rücken. Zudem wird der Knorpel verschlissen und kann seine dämpfende Wirkung nicht mehr erfüllen, was zu weiteren Schmerzen führt. Klinische Studien haben die knorpelschützende Wirkung von Glucosamin belegt. So können ausreichende Glucosamin-Gaben die Beschwerden einer leichten bis mittelschweren Kniearthrose lindern. Sehr wirkungsvoll ist Glucosamin-Hydrochlorid – ein reines Naturprodukt, das aus Schalentieren gewonnen wird. Es regt die Neubildung der Knorpelzellen an und stimuliert die Produktion von Gelenkflüssigkeit. Kurz gesagt: Glucosamin ist im wahrsten Wortsinne Balsam für unsere Gelenke.

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