Wenn du immer wieder das Gefühl hast, dass du nicht abnimmst, obwohl du dich gesund ernährst und regelmäßig Sport treibst, solltest du in regelmäßigen Abständen deinen Körperfettanteil berechnen. Wichtig ist, dass du dich von deiner Waage nicht irritieren lässt. Wenn du nämlich regelmäßig Sport treibst und dich gesund ernährst, verändert sich deine Körper-Zusammensetzung. Du verbrennst Fett und baust Muskulatur auf. Das bedeutet jedoch auch, dass sich kein Gewichtsverlust auf der Waage bemerkbar macht. Es kann sogar sein, dass du an Körpergewicht zulegst. Das liegt daran, dass Muskeln schwerer als Fett sind. Doch wenn es um das Aussehen des Körpers geht, hat die Fettgewebe-Verschiebung einen drastischen Einfluss. Schließlich sorgt die Muskulatur dafür, dass dein Körper definierter und straffer aussieht. Aber auch das geringere Volumen der Muskeln nimmt einen entscheidenden Einfluss auf deinen Körper, womit dieser schlanker aussieht. Wenn du allerdings täglich in den Spiegel schaust, wird deine Wahrnehmung verzerrt und du erkennst deine Erfolge nicht. Doch du hast die Möglichkeit diese Erfolge auf verschiedene Arten zu messen.

Die Leistungsfähigkeit messen

Wenn du deine körperliche Leistungsfähigkeit diagnostizieren willst, hast du verschiedene Möglichkeiten. So kannst du zum Beispiel mit dem Cooper-Test und der Spiroergometrie deine Ausdauer überprüfen. Möchtest du lieber deine Kraftfähigkeit feststellen, kannst du Maximalkrafttest durchführen. Um die Erfolge im Spiegel erkennen zu können, solltest du jedoch deinen Körperfettanteil berechnen. Wenn du es dir zum Ziel gemacht hast, deinen Körper zu straffen oder Gewicht zu reduzieren, musst du deinen Körperfettanteil minimieren. Mit der Berechnung des Körperfettanteils hast du die Möglichkeit, deine Ausgangswerte zu dokumentieren und die Effektivität des Trainingsprogramms zu prüfen. Dazu erstellst du am besten eine Verlaufsdiagnostik. Auf diese Weise kannst du gezielt entgegenwirken, wenn die Fettpölsterchen nicht so leicht verschwinden, wie du es dir wünschst. Wenn du während dieser Verlaufsdiagnostik beobachten kannst, wie die Werte kontinuierlich sinken, verschafft dir das einen zusätzlichen Motivationsschub.

Was sagt der Körperfettanteil aus?

Damit wird der prozentuale Anteil des Fettes angegeben, welcher im Verhältnis zur Gesamt-Körpermasse steht. Frauen haben einen höheren Körperfettanteil, welcher sich mit dem Alter erhöht. Deshalb wird der optimale Körperfettanteil in Bezug auf Alter und Geschlecht eingeordnet. Der ideale Körperfettanteil bei Frauen zwischen 20 und 39 Jahren liegt bei 21 und 33 Prozent. Jüngere Frauen haben einen Körperfett-Anteil von ca. 25 Prozent. Bei Frauen zwischen 40 und 59 Jahren wird ein Körperfettanteil von 23 bis 34 Prozent als normal angesehen. Bei Männern im Alter von 20 und 39 Jahren gilt ein Körperfettanteil von 8 bis 20 Prozent als normal. Der Normalbereich steigt im Alter von 40 bis 59 Jahren auf 11 bis 22 Prozent. Als gesund werden dabei Werte unter 25 bis 20 Prozent angesehen.

Wie niedrig darf der Körperfettanteil sein?

Wenn du dich ausgewogen ernährst und regelmäßig Sport treibst, können diese Werte deutlich niedriger sein. Ein professioneller Athlet unterschreitet häufig die 10-Prozent-Marke. Bodybuilder haben sogar noch niedrigere Werte, damit die Muskulatur definierter ist. Dennoch sollte ein gewisser Prozentsatz nicht unterschritten werden. Bei Männern gelten mindestens 5 und bei Frauen 10 bis 13 Prozent als lebensnotwendig.

Der Körperfettanteil für das Sixpack

Viele Sportler müssen sich das Sixpack nicht erst antrainieren. Es ist bereits vorhanden, wird jedoch von einer Fettschicht verdeckt. Grundsätzlich kannst du dich daran orientieren, dass einen Körperfettanteil von 8 bis 12 Prozent nicht überschreiten solltest, um das Sixpack sichtbar zu machen.

Den Körperfettanteil berechnen

Du kannst deinen Körperfettanteil mit verschiedenen Methoden berechnen. Zum Beispiel mit einem Caliper. Dabei handelt es sich um eine Zange, mit der die Hautfaltendicke bestimmt wird. Du kannst aber auch die Bio-Impedanz-Analyse durchführen, um deinen Körperfettanteil zu berechnen. Dabei handelt es sich um elektrische Widerstandsmessungen, welche die Zusammensetzung des Körpers ermitteln. Für den privaten Bereich haben sich jedoch Körperfettwaagen etabliert, da diese am einfachsten zu bedienen sind und der Wert unkompliziert abgelesen werden kann.