Welche Funktion hat Kreatin im Körper?

Kreatin hat im Körper eine ganze Reihe von Funktionen, die du dir für deinen Muskelaufbau zu Nutze machen kannst. Eine sehr wichtige Aufgabe ist die Bereitstellung von Energie für die Muskelzelle, was wesentlich für die Arbeit der Muskulatur ist. Kreatin wirkt sich außerdem positiv auf die Nerven und das Gehirn aus.
Kreatin fördert die Proteinbiosynthese und damit auch das Wachstum des Muskels. Nach einer stärkeren Belastung erholt dieser schneller und du hast bald deine alte Leistungsfähigkeit zurück. Der Stoff hat außerdem die Eigenschaft Wasser in den Muskelzellen abzulagern. Dadurch wird dieser nicht nur größer, sondern auch härter. Du brauchst dich aber um die Definition deiner Muskulatur nicht zu sorgen, da das Wasser nicht in angrenzenden Bereichen eingelagert wird, ändert sich diese nicht.
Mit Kreatin kannst du deine Maximalkraft erhöhen und auch die kurzzeitigen Leistungen bessern sich. Weitere positive Effekte beziehen sich auf die Ausdauer und die Schnellkraft. Der Medizin sind die Vorteile schon seit längerem bekannt, so dass Kreatin bei verschiedenen Muskelkrankheiten (zum Beispiel Muskeldystrophie) eingesetzt wird.In welchen Lebensmitteln kommt Kreatin vor?

Kreatin kommt aus dem griechischen kreas, was Fleisch bedeutet. Somit ist klar, woher das meiste Kreatin kommt. Der Mensch sollte drei bis vier Gramm davon am Tag zu sich nehmen. Der tatsächliche Bedarf hängt vom Alter, dem Geschlecht und seiner Aktivität ab. Menschen mit einer fleischhaltigen Lebensweise decken den Bedarf in der Regel zu fünfzig Prozent aus Fleisch oder Fisch, wobei rotes Fleisch besonders ergiebig ist. Den Rest kann der Körper selber produzieren. Bei der Auswahl der Lebensmittel ist vor allem frisches Fleisch zu bevorzugen. Diverse Bearbeitungsmethoden, wie pökeln oder räuchern, zerstören einen großen Teil des Kreatins.
Vegetarier, die Milch trinken, können auf diese Weise Kreatin aufnehmen, was aber bei einem Training nicht ausreicht. Durch pflanzliche Kost kannst du kein Kreatin aufnehmen. In diesem Fall ist die Zufuhr von Kreatin als Supplement zu empfehlen. Bei einem intensiven Workout ist das auch Menschen mit einer Gemischtkost zu empfehlen.

Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel

Kreatin ist in Form von einem weißen Pulver erhältlich. Wenn du dieses in ein Getränk mit Zucker schüttest, dann produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, was den Stoff schnell in die Muskelzelle transportiert. Kreatin kannst du zum Beispiel im Internet von unterschiedlichen Herstellern kaufen.
Wie oben beschrieben lagert Kreatin Wasser in den Muskel ein, weshalb es sinnvoll ist, bei einer Kur möglichst viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Du kannst entweder dauerhaft zwei bis vier Gramm zu dir nehmen oder einen Kreatin-Kur durchführen, wobei du allerdings hinterher ein wenig pausieren solltest. Bei der Kur nimmst du zwei- bis viermal in er Woche je fünf Gramm Kreatin zu dir. In den nächsten drei Monaten nimmst du zwischen zwei und vier Gramm am Tag zu dir. Danach ist es sinnvoll, eine Pause von vier Wochen einzulegen.
Wenn du es übertreibst oder Kreatin nicht verträgst, dann sind Nebenwirkungen wie Durchfall, Blähungen oder Muskelkrämpfe möglich.

Auf einen Blick

– Kreatin ist nur in tierischen Lebensmitteln enthalten
– Dient der Bereitstellung von Energie und der Regeneration
– Chemisch gesehen handelt es sich um eine organische Säure

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