Drostanolon – Fakten, Dosierung sowie Wirkungen und Nebenwirkungen

Geht es um den Muskelaufbau, dann gehört Drostanolon wahrscheinlich zu einem der bekanntesten Diät-Steroide auf dem Markt. Seine Anerkennung hat dieser Stoff seiner entwässernden Wirkung und dazu der Erhöhung der Muskeldichte zu verdanken. Dazu kommt die Unterdrückung der Aromatase, die das die Beliebtheit ausmacht.

Wichtige Fakten zu Drostanolon

Hierbei handelt es sich um ein Steroid, das ein Deriva von Dihydro-Estosteron ist, also einem am stärksten im Körper vorhandenen Androgen. Der komplette chemische Name des Drostanolon heißt 2a-Methyl-Dihydro-Testosteron. Damit wird unterstrichen, dass eine Methylgruppe an das zweite Kohlenstoffatom des Dihydro-Testosteron angebunden wurde. Genau diese Methylgruppe ist es, die anders als Dihydro-Testosteron im Muskelgewebe ihre anabole Wirkung hat und somit entgegen dem Dihydro-Testosteron die muskelaufbauende Wirkung erzielt.

Wie wirkt Drostanolon?

Die Struktur von Dihydro-Testosteron Derivat bringt es mit sich, dass das Drostanolon im Körper nicht mittels des Aromatase-Enzyms in Östrogen umgewandelt werden kann. Das heißt wiederum, dass für den Nutzer keine Nebenwirkungen östrogenbedingten Hintergrundes wie beispielsweise Wassereinlagerungen oder auch die Gynäkomastie zu verzeichnen sind. Die für Anwender interessanten Aspektes des Masteron im Hinblick auf Östrogen findet nun erst statt. Wer sich mit dem ursprünglichen medizinischen Einsatz von Drostanolon beschäftigt, findet schnell heraus, dass Drostanolon nicht nur für den Aufbau von Körpergewebe zum Einsatz kam, sondern dass es auch seinen Einsatz als Medikament für die Behandlung verschiedener Brustkrebsarten bei Frauen zum Einsatz kam. Der ursprüngliche Name des Drostanolon ist Masteron. Nicht zufällig kommt die Silbe „Mast“ sowohl im Masteron wie auch im Begriff der Mastektomie, also der operativen Entfernung weiblicher Brustdrüsen, vor.

Der Wirkstoff Drostanolon bewirkt die Einsatzgebiete von Masteron, wenn dieser Stoff die Aromatisierung – also die Umwandlung in Östrogen – von körpereigenem Testosteron auslöst. Dazu wird dadurch das Aromatase-Enzym reduziert, indem das oxygen zugeführte aromatisierende anabole androgene Steroid dies bewirkt. Vermutungen gehen dahin, dass das Drostanolon zudem mit Östrogenen interagiert. Das geschieht auf die Weise, dass das Drostanolon die Östrogenrezeptoren zunächst blockiert und danach dann die Wirkung des Östrogens reduziert. Für einen Nutzer bedeutet das, dass unter Nutzung von Drostanolon eine Reduzierung anderer anaboler androgener Steroide erzielt wird und damit auch Nebenwirkungen dieser reduziert werden. Dazu kann so vermutlich auf die Nutzung von zusätzlichen Aromatasehemmer wie beispielsweise Arimidex oder auch Tamoxifen als Östrogenblocker verzichtet werden.

Wirkungen, Nebenwirkungen sowie Wechselwirkungen des Drostanolon

Anders als in theoretischen Vermutungen, wirkt sich das anabole androgene Steroid Drostanolon stärker androgen aus, als dies das Rating, das eine androgene Wirkung von Testosteron von 25 bis 40 Prozent in der Theorie vermutet, angibt. Das bedeutet für den Anwender Vorteile, die bei einer Förderung der Alipolyse durch Androgene liegt und damit die Erhöhung der Anzahl von Androgenrezeptoren im Fettgewebe nach sich zieht. Das fördert den Fettabbau. Dazu wird durch die Androgene die Aggression gesteigert, die gemeinsam mit einer kalorienreduzierten Diät positive Auswirkungen auf die Trainingsintensität haben kann.

Nachteilige Nebenwirkungen der Androgene sind eine fettige Haut sowie Akne und zudem auch eine Beschleunigung eines bereits erheblich gegebenen Haarausfalls. Mit Finasterid (Proscar) als Reduktasehemmer kann diesen androgenbegründeten Nebenwirkungen entgegen gewirkt werden.

Grundsätzlich liegt das Haupteinsatzgebiet des Drostanolon innerhalb der Diät und auch Wettkampfvorbereitung. Durch die nicht vorhandene Östrogenwirkung von Drostanolon als Anti-Östrogen, seiner enormen Fettverbrennungsföderung und auch seiner androgenen Wirkung hat Drostanolon einen Ruf, bei einem ohnehin geringen Körperfettaneil schnell ein hartes und definiertes Aussehen zu unterstützen. Eine Verstärkung der Wirkung wird gern mit nicht aromatisierenden anabolen androgenen Steroiden bewirkt. Das sind Winstrol (Stanozolol), Tranbolon Acetat, weiterhin Promobolan (Meonolon) sowie Oxandrolon und Halotestin (Fluoxymesteron).

Üblicherweise wird Testosteron Propionat ergänzend zu Drostanolon eingesetzt, weil Drostanolon allein die körpereigene Testosteronproduktion unterdrückt. Dabei reduziert sich die Anwendung dieses Roid nicht ausschließlich auf die Wettkampfvorbereitung. Gemeinsam mit den sogenannten Masse-Steroiden wie Dianabol (Methandienon/Methandrostenolon) und Testosteron sowie Deca Durabolin (Nandrolon Decanoat) und Anapolon (Oxymetholon) wird das Masteron auch zum Aufbau einer hochwertigen Muskelmasse ohne unerwünschte Fett- und Wassereinlagerungen genutzt. Das bedeutet, dass Drostanolon die anabole Wirkung von anderen Wirkstoffen verstärkt und gleichzeitig mit den Steroiden die östrogenen Nebenwirkungen reduziert.

Die richtige Dosierung von Drostanolon

Die Dosierung von Drostanolon liegt bei 50 bis 100 mg Drostanolon jeden zweiten Tag oder wahlweise bis zu 100 mg Drostanolon täglich. Anwender berichten, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei einer Nutzung von 400 mg Drostanolon wöchentlich. Dabei ist die empfohlene Dosierung von Synthex für Drostanolon interessant, die eine maximale Dosierung im therapeutischen Bereich von 167 mcg Drostanolon je Kilogramm Körpergewicht täglich zugrunde legt. Das hieße bei einem Bodybuilder mit einem Körpergewicht von 100 Kilogramm eine tägliche Dosierung von 167 mg Drostanolon.

Die Halbwertzeit von Drostanolon liegt unter zwei Tagen, weil Propionat Ester von Drostanolon Propionat ein kurzer Ester ist. Deshalb erfolgt die Injektion bei den meisten Nutzern von Masteron täglich oder auch jeden zweiten Tag. Aus Underground Laboratorien sind inzwischen auf dem Markt auch Produkte mit einer Halbwertzeit von etwa fünf Tagen bekannt und die Drostanolon Enantat enthalten und die damit eine Wirkungslänge von Testosteron Enantat (Testoviron) oder auch Metenolon Enantat (Primobolan) aufweisen.

Bei diesem Artikel handelt es sich nicht um eine Beratung oder Empfehlung auf das behandelte Thema und er soll auch nicht als Anwendungsempfehlung dienen, sondern lediglich eine Aufklärung im Themengebiet sein.

Anabolika

Hierbei handelt es sich um Substanzen, die der Förderung des Muskelaufbaus sowie der Steigerung des Proteinaufbaus unterstützend dienen sollen. Das wird auch als anabole Wirkung bezeichnet. Bei anabolen Steroiden sowie Testosteron handelt es sich um die bekanntesten Anabolika. Typische Nebenwirkungen der Anwendung liegen in Akne und Herz-Kreislauf-Problem sowie langfristigen Leberschädigungen. Dazu erhöht sich beim Mann das Risiko der Impotenz, während bei Frauen die Einnahme von anabolen Steroiden eine Verstärkung der Körperbehaarung, Veränderungen im Menstruationszyklus sowie Klitoriswachstum und eine Veränderung der Stimmlage nach sich zieht. Anabolika wirken sich auf den Aufbaustoffwechsel aus, was auch als Anabolismus bezeichnet wird. Besonders der Eiweißaufbau wird durch anabole Steroide gefördert. In diesem Rahmen findet eine Verstärkung der Eiweißsynthese im Körper statt, wobei zeitgleich der Eiweißvorratsabbau im Körper sich reduziert. Gemeinsam bewirkt dies die Beschleunigung des Muskelaufbaus.

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