Von nichts kommt nichts: Deswegen muss besonders beim Bodybuilding die nach einem intensiven Training aufgebrauchte Kraft wieder nachgefüllt werden. Aber auch Regeneration will gelernt sein. Wir verraten Ihnen, wie Sie ihre Kräfte am besten wiederherstellen und so das Optimum aus Ihrem Training herausholen.

Wie lange muss ich regenerieren?

Die Faustregel der Regeneration ist einfach: Je anstrengender das Training, desto länger braucht der Körper, um die Ressourcen, die verbraucht wurden, wieder reinzuholen und so das Gleichgewicht wiederherzustellen. Die genaue Zeit hängt von vielen Faktoren ab und ist auch von Mensch zu Mensch verschieden. So spielen als wichtige Aspekte Alter, Erfahrung und auch das Geschlecht eine Rolle, denn erwiesenermaßen erholen sich Frauen schneller als Männer. Erkrankungen, Infektionen und Entzündungen erhöhen die Regenerationszeit.

Was kann ich tun, um die Regenerationszeit zu verringern?

Die schlechte Nachricht zuerst: Ein Wundermittel, das Sie sofort wieder von 0 auf 100 bringt, gibt es nicht. Jetzt die gute Nachricht: Sie können eine ganze Menge tun. Tatsächlich sollten solche Maßnahmen sogar ein Grundbestandteil Ihres Sportalltags sein, denn nur so ist gesundes und effektives Bodybuilding möglich.

Die 6 besten Tipps für die Regeneration:

Tipp 1 – Training: Das Ausdauertraining, zum Beispiel auf dem Ergometer, ist idie Maßnahme Nummer 1 für die Wiederherstellung von Körperenergie. Dadurch wird nämlich der Stoffwechsel in Schwung gebracht und seine „Abfallprodukte“ schneller abgebaut.

Tipp 2 – Ruhe und Schlaf: Es leuchtet ein, dass der eigene Körper am besten regenerieren kann, wenn er zur Ruhe kommt. Geben Sie ihm diese Ruhe und achten Sie auch auf ausreichenden Schlaf.

Tipp 3 – Ernährnung: Die Ernährung als Prozess der Energieaufnahme und -umwandlung ist sehr wichtig. Bei Bodybuildern ist speziell auf eine Ernährung zu achten, die reich an Kohlehydraten, Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffe ist.

Tipp 4 – Massagen: Jeder, der schon einmal eine Massage genossen hat, weiß, wie erholend sie sein kann. Darüber hinaus optimiert sie den Stoffwechsel und entspannt die angestrengten Muskeln. Unbedingt empfehlenswert!

Tipp 5 – Vollbad und Sauna: Nehmen Sie ein warmes Vollbad, das ungefähr 15 Minuten andauern sollte. Auch hier werden die Muskeln entspannt und der Stoffwechsel angekurbelt. Alternativ ist auch der Gang in die Sauna eine gute Idee.

Tipp 6 – Aktive Erholung und Entspannung: Man kann der Regeneration auch ganz gezielt auf die Sprünge helfen. Ein Spaziergang im Park oder das Ausüben von Entspannungstechniken kann Wunder wirken.

Wie merke ich, wenn ich gut regeneriere?

Hören Sie auf Ihren Körper und auch Ihren Geist. Überprüfen Sie Ihren Gesundheitszustand und lassen regelmäßig die Herzfrequenzen bei Ruhe und Belastung untersuchen. Wenn Sie sich noch nicht wieder topfit fühlen, zwingen Sie sich zu nichts, sondern lassen Sie Ihrem Körper noch Zeit, sich wieder zu erholen. Wie oben erwähnt, kommt es am meisten darauf an, Ihren eigenen Rhythmus und Ihre Bedürfnisse zu kennen.

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