Warum Sie zu Nutella greifen sollten
Um optimale Leistungen zu bringen, müssen Sportler auf ihren Körper achten und sich gesund ernähren. Das ist nicht immer angenehm, aber in manchen Situationen erstaunlich lecker, wenn Nutella auf dem Speiseplan steht.Athleten essen nach einem vorgegebenen Essensplan, um Leistungsprobleme vorzubeugen. Besonders vor Wettkämpfen kann eine Mangelernährung oder ein Unwohlsein durch falsche Nahrungsmittel den Sieg kosten. Schon ein Ausrutscher genügt, um deutlich schlechtere Ergebnisse zu erzielen. Deshalb machen professionelle Athleten vor einem Wettbewerb keine Experimente mit ihrer Ernährung. Sie achten auf ihren Energiehaushalt und passen ihre Ernährung optimal ihren Bedürfnissen an.

Doch nicht nur Topathleten müssen Ernährungsregeln befolgen. Jeder, der sich auf einen Wettbewerb vorbereitet, sollte einige wichtige Regeln einhalten. Grundsätzlich unterscheiden sich die Nahrungsbedürfnisse von Kraftsportlern und von Ausdauersportlern. Doch einige Erkenntnisse helfen allen Sportlern.

Die Saltin-Diät
Sehr ambitionierte Ausdauerathleten machen vor jedem wichtigen Wettbewerb eine Saltin-Diät. Bei dieser Methode verzichtet der Sportler ungefähr zehn Tage vor dem Wettkampf auf Kohlenhydraten. Ein paar Tage später führt er ein intensives Training durch. Dadurch leeren sich die Glykogenspeicher. Glykogen sind Kohlenhydrate, sie sind in verschiedenen Zellen des menschlichen Körpers gespeichert.
Nach dem intensiven Training ernähren sich die Sportler hauptsächlich von Fett und Eiweiß. Die Kohlenhydrate werden auf ein Minimum beschränkt. Durch diese Diät lernt der Körper, die Fette besser als Energiequelle zu nutzen und schneller auf diese Energie zurückzugreifen. Ohne Kohlenhydrate ist das Training besonders schwer. Der Körper muss Leistung bringen und die Energie der Fettreserven ausnutzen, was zusätzlich zu der körperlichen auch eine starke nervliche Belastung für den Athleten bedeutet.

Drei bis vier Tage vor dem Wettbewerb wird die Nahrung auf Kohlenhydrate umgestellt. Die Glykogenspeicher sind völlig leer und können bis zu 125 Prozent aufgefüllt werden. Vor dem Wettkampf sind weiße Brötchen mit Nutella nicht nur erlaubt, sondern empfohlen. Die Kohlenhydrate liefern gleichzeitig schnelle Energie und die notwendigen Reserven für lange Ausdauer. Durch die optimal gefüllten Glykogenspeicher bringt der Körper längere und bessere Leistungen.

Kraftsportler wählen als Vorbereitung eher eine Eiweiß-Diät. Kraftathleten, die ein bestimmtes Körpergewicht haben müssen, ernähren sich mit wenig Kohlenhydraten, um an Fett zu verlieren. Am Tag vor dem Wettkampf ist es auch für sie ratsam, ihre Reserven an Kohlenhydraten optimal aufzufüllen.

Die Saltin-Diät bedeutet eine hohe Belastung für den Körper. Bei regelmäßigen Wettkämpfen reicht es, den Kohlehydratspeicher am Tag vor dem Wettbewerb zu füllen. Die Saltin-Diät ist nur für vereinzelte Wettbewerbe zu empfehlen.

Vitamine, Food-Trends und Leistung
Sportler prüfen regelmäßig ihre Blutwerte, um Vitamin- und Mineralstoffmangel bei Bedarf auszugleichen. Viele nehmen zusätzlich regelmäßig Vitamine, Jod und Mineralstoffe zu sich. Dabei achten sie darauf, dass die eingenommenen Präparate optimal vom Körper aufgenommen werden.

Forschungen haben gezeigt, dass die sportliche Leistung durch eine basenreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse gesteigert werden kann. Zusätzlich gibt diese Nahrung dem Körper Vitamine und Mineralstoffe. Food-Trends beeinflussen immer wieder die Ernährung der trendbewussten Menschen. Leistungssportler lassen sich aber nur selten von ihrer Nahrung abbringen. Superfoods, vegane Ernährung, Verzicht auf Laktose oder Gluten sind bei Sportlern nicht angesagt.

Ausnahmen gibt es doch. Ein aktuelles Superfood, das Leistungssportler wie Hobbyathleten begeistert, ist die Kokosnuss. Ihr Fett wird sofort in Energie umgewandelt und nicht als Fett im Körper abgelagert. Das Wasser der Kokosnuss ist isotonisch und wird direkt vom Körper aufgenommen. Egal ob Superfood oder normales Obst und Gemüse, der Genuss beim Essen sollte immer im Vordergrund stehen und die gute Laune fördern.

Salz beim Sport
Allgemein wird angenommen, dass ein Zuviel an Salz schlecht für die Gesundheit ist. Doch viele Sportler schränken ihren Salzkonsum zu extrem ein. Der Körper benötigt Natrium, um Muskelkrämpfe vorzubeugen und Schwächeanfälle zu vermeiden. Zusätzlich verbessert das Natrium die Verteilung der Körperflüssigkeiten. Das Natrium gleicht die Flüssigkeit im Körper schnell aus, die beim Schwitzen verloren geht. Sportgetränke enthalten deshalb reichlich Natrium, um einen Flüssigkeitsmangel während eines Wettbewerbs zu vermeiden.

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